Das Schwein, das Caruso so liebt.
FFF 08: Outlander (dieses Mal in München)
Freunde von mir wollten das fröhliche Wikinger-Gekloppe auch sehen, und ich habe mich kurzentschlossen drangehängt.
Es ist jetzt nicht so, dass eine Zweitsichtung (so kurz nach der Erst-) nennenswert neue Erkenntnisse zu Tage fördert. Aber: Die beim ersten Mal noch stark wahrgenommenen Schwächen und Übertreibungen in Pathos und Dramaturgie waren wie weggeblasen, und mir erschien OUTLANDER jetzt wie ein richtig gut getimetes Action-Märchen. Darüberhinaus muss ich dem Film einfach mal verdammt hoch anrechnen, mit welchem Ernst diese sichtlich fette Produktion daherkommt. Man stelle sich den Drehbuch-Pitch bildlich vor: "Ey, ich hab da voll die gute Geschichte: Ein Weltraumsoldat landet auf der Erde, in Norwegen zu Wikinger-Zeiten, und mit ihm ein bösartiges Alien-Monster. Also jagt er es gemeinsam mit einem Wikingerstamm. Um das zu verwirklichen brauche ich 100 Mio. Dollar." Und er hat sie bekommen. Zu recht, wie ich finde.
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